Death in Paradise · S3, F6
Der Ruf der Wildnis
Auf Saint-Marie wird ein Vogelkundler, auch Zwitscherer genannt, mit seinem eigenen Messer ermordet, aufgefunden. Er gehörte zu einer Gruppe von Vogelbeoachtern, die auf der Suche nach dem seltenen 'Saint-Marie Grünen' waren, von dem es nur noch ein Brutpaar geben soll. Zu der Gruppe gehört Captain Jack, der Führer und Yasmin, die das Camp leitet. Da das ganze Gebiet von Kameras überwacht wird, kann der Täter nur einer aus dieser Gruppe sein. Wie sich rausstellt, hat seine Frau ein Verhältnis mit einem der Vogelkundler. Dies ist jedoch keine weiterführende Spur. Nachdem die Gruppe am Abend ums Lagerfeuer gesessen hatte, wird sie morgens von Yasmin geweckt, die aufgeregt berichtet, das Opfer Mark Talbot bräche auf, um vor den Anderen am Nistplatz zu sein. Von einem der Beteiligten wird dieser auch beim Weggehen gesehen. Allerdings stellt sich später heraus, dass dies nicht Mark Talbot war, sondern Dan Parish, der mit Yasmin gemeinsam von Land zu Land zieht und seltene Vogeleier stiehlt, um sie in den Handel zu bringen. Yasmin hatte Mark Talbot bereits vor den Anderen geweckt und ihm erzählt, dass Dan Parish bereits auf dem Weg sei, die Eier aus dem Nest zu stehlen. (Talbot hatte sie ins Vertrauen gezogen und ihr von seinem Verdacht berichtet, dass Dan Parish in verschiedenen Länder seltene Vogelarten ihrer Eier beraubt.) Daraufhin ging Talbot zum Ansitz und wurde dort von Dan Parish ermordet. Anschließend nahm dieser den Gehstock des Opfers, kehrte zum Lager zurück und mit Yasmins Hilfe gaukelte er den Anderen vor, selbst Talbot zu sein. Innerhalb von zwei Minuten war er wieder zurück im Lager, hatte aber den Gehstock, den das Opfer immer bei sich trug, unterwegs weggeworfen. Dieser wurde aber gefunden und nachdem Humphrey das Rätsel um den Gehstock gelöst hat, kommt er auch auf die Methode und somit auf den Täter.